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Viele denken bei einer Heißluftfritteuse sofort an Pommes, dementsprechend oft erreicht uns auch die Frage, wie man diese am besten mit dem Airfryer zubereitet. Wir haben viel herumprobiert in unserer Testküche und sind der Meinung, ein super Rezept zum Pommes selber machen gefunden zu haben. Diese Seite soll dir als Anleitung dienen, wie du in wenigen Schritten superknusprige Fritten mit deinem Philips Airfryer zauberst. Wir verraten dir unsere Tipps und Tricks zu den richtigen Kartoffeln, dem zu verwendenden Öl und natürlich auch zum Frittiervorgang an sich.


Welche Kartoffelsorten eignen sich am besten?

Das Bild zeigt Kartoffeln für die perfekten Pommes.

 

Damit deine Pommes von außen knusprig und von innen gut durch werden, ist es wichtig, die richtigen Kartoffeln zu nutzen. Die mit Abstand besten Ergebnisse erzielst du mit vorwiegend festkochenden bzw. festkochenden Kartoffeln. Aufgrund des geringeren Stärkegehalts werden diese Typen beim Frittieren nicht so weich, wie eine mehlig kochende Kartoffel, die zudem von innen ausgehöhlt werden würde. Als Faustregel gilt: je höher der Stärkegehalt in einer Kartoffel, desto weicher wird sie beim Kochen. Die Sorte spielt hier eine untergeordnete Rolle, achte im Supermarkt einfach auf die Kennzeichung festkochendbzw. vorwiegend festkochend.


 

Nachdem du deine Pommes zurechtgeschnitten hast, solltest du sie in kaltem Wasser ausspülen, um die Stärke auszuwaschen. Ist das ausgespülte Wasser klar, ist die meiste Stärke draußen. Optional kommen sie danach in ein Wasserbad und für 30 Minuten in den Kühlschrank. Liegen die frischen Kartoffeln zu lange an der Luft, werden sie wegen des Sauerstoffs dunkel. Da dasselbe auch im Wasserbad passieren kann, sollte in das Wasser ein Esslöffel Zitronensaft gegeben werden. Die Säure der Zitrone unterbindet das Oxidieren im Wasserbad. Das Kühlen sorgt dafür, dass die Fritten später von innen gut durchkochen, ohne dass sie außen zu schnell zu braun werden.

Das Bild zeigt das Auswaschen der Stärke für die perfekten Pommes.

Welches Öl sollte man benutzen?

Das Bild zeigt drei Schüsseln mit Ölen zum Frittieren der perfekten Pommes.

 

Dank des Philips Airfryer und seiner patentierten Rapid Air und Twin-TurboStar Technologie, kannst du deine Pommes ohne viel Öl zubereiten. Da du hier aber mit frischen Zutaten arbeitest, kommst du um ein wenig Öl nicht herum. Das beste Öl zum Pommes selber machen ist Ernuss-, Sonnenblumen- oder Rapsöl. So bekommen deine Fritten nicht nur eine tolle Bräune, sondern auch einen unvergleichlichen Geschmack. Viel Öl brauchst du nicht: für 1 Kg Pommes reicht ein Esslöffel. Mit dem Ölsprüher aus underem Shop stellst du zudem sicher, dass das Öl gleichmäßig verteilt wird.

Wie lange und bei wie viel Grad frittieren?

 

Frittiert werden die Pommes insgesamt 2 mal- das hört sich nach viel Arbeit an, ist es aber nicht. Außerdem hat diese Art der Zubereitung 2 entscheidene Vorteile: 1) deine Fritten werden garantiert innen gut durch und außen knusprig und 2) kannst du die Pommes so vorbereiten und zu einem späteren Zeitpunkt schnell fertig frittieren. Zuerst werden die abgetrockneten Fritten bei 120°C für ca. 10 Minuten frittiert. Jetzt können sie entweder zurück in den Kühlschrank, um später angerichtet zu werden oder sie ruhen bei Zimmertemperatur für mindestens 15 Minuten. Um sie nun knusprig braun fertig zu frittieren, kommen sie ein zweites Mal für ca. 15-20 Minuten bei 180°C in den Airfryer.

Zu sehen sind die fertigen perfekten Pommes.

David Hagemann

David Hagemann

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